Liboriusschule

LWL Förderschule

Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung mit angegliederter Schule für Kranke

Das Kollegium im Schuljahr 2011-2012

Am letzten Ferientag sind alle MitarbieterInnen aus den Bereichen Pflege, Therapie und Unterricht im Rahmen der Fortbildung "Gemeinsam gelingt es besser" zusammen gekommen.

 

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Die Schülerinnen der Eingangsklasse

Einschulungsfeier am 9.9. 2011

Am Freitag, den 9.9.2011 sind in einem feierlichen Gottesdienst  alle  neuen Schüler und Schülerinnen der Liboriusschule in die Schulgemeinschaft aufgenommen worden. Zu diesem Anlass hat die Klasse 2 ein Theaterstück mit dem Titel „Das kleine Ich bin Ich“  von Mira Lobe aufgeführt.

Inhaltlich geht es um ein kleines buntes Tier, das sich immer wieder fragt: Wer bin ich? Es macht sich deshalb auf den Weg, um eine Antwort zu finden. Dabei trifft es viele unterschiedliche Tiere, die zwar Ähnlichkeiten mit dem kleinen bunten Tier haben, aber nicht genauso sind. Darüber wird es ganz traurig. Lange denkt es nach und plötzlich weiß es, wer es ist. Überall erzählt es nun ganz stolz: „Ich bin Ich.“

Den kleinen Schauspielern ist es in den farbenfrohen und lustigen Szenen gelungen, die Individualität und Einzigartigkeit eines jeden Tieres in den Mittelpunkt zu stellen.

 Die Stärken und Ausdrucksmöglichkeiten der einzelnen Schüler und Schülerinnen zu erkennen, “herauszukitzeln“ und zu fördern, damit jeder seinen individuellen Weg gehen kann ist eine spannende Aufgabe und Herausforderung für  die Lehrkräfte.

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Eine spannende Wahl

Am 7.10.2011 haben Johannes K., Philipp K. und Fabian H. um das Amt als Schülersprecher kandidiert. Alle drei waren sehr nervös und waren froh wenn es vorbei ist. Durch viele gute Reden von den Dreien war die Auswahl eines Schülersprechers sehr sehr schwer für die Schüler. Jeder hatte andere Ideen was er für die Schule machen kann. Dann wurden die Zettel verteilt und alles ging sehr schnell. Die Stimmen wurden von einem Schüler vorgelesen und ein anderer Schüler hat sie mit Strichen auf einem Plakat notiert. Erst war Fabian H. vorne, aber dann wurde es spannend. Es gab Gleichstand mit Philipp K. Dann kam der letzte Zettel mit der letzten Stimme und dort war Fabian Heinen angekreuzt. Er konnte es selbst nicht glauben. Fabian H. wurde Schülersprecher und Philipp K. zum Vertreter. Leider hatte es Johannes Krawinkel mit seinen Stimmen nicht zum Schülersprecher geschafft. Aber er nahm es locker hin und feierte mit uns zusammen.   Geschrieben Fabian H.

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Schattenspiel der Klasse 7

Sankt Martin als Schattenspiel

In gemütlicher, von zahlreichen Lichterketten, Tannengrün, vielen Feuerstellen um den Schulhof geprägter Atmosphäre fand wie alle zwei Jahre üblich, der Martinimarkt an der Liboriusschule statt.
Unterstützt vom Chor, der alle gesanglich bat: „Kommt doch mal zu uns herein!“ begrüßte Herr Meise die zahlreichen Gäste.
Und so bunt wie der Herbst waren auch die unterschiedlichen Angebote, die den Gästen präsentiert wurden:
Das handwerkliche Geschick konnte in Engelswerkstätten, beim Basteln mit Naturmaterialien oder Beschriften von Steinen unter Beweis gestellt werden. Natürlich gab es auch die Möglichkeit, von Schülerhand hergestellte Dinge, wie zum Beispiel Holzkerzenständer, selbstgegossene und bepflanzte Blumenschalen, Pralinen, Marmeladen, Brotaufstriche und vieles mehr zu erwerben.
Selbstverständlich durfte auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen; bei Kaffee und Kuchen und/oder Pommes und Würstchen hatte jeder die Möglichkeit, sich angemessen zu stärken.
So wurde der Aufenthalt nicht langweilig und als die Sonne, die uns nicht im Stich gelassen hatte, unterging, fand das Fest mit dem Martinsspiel, diesmal als Schattenspiel gestaltet und dem Martinsumzug, geführt von“ St. Martin“ auf seinem Pferd, seinen eigentlichen Höhepunkt.
Am Lagerfeuer, mit Stockbrot in der Hand, hatte man die Möglichkeit diesen gelungenen Nachmittag ausklingen zu lassen.

Umfrage zur Versorgung 2011

Ende 2011 hat der LWL bei den Eltern eine Umfrage zu pflegerischen Versorgung ihrer Kinder an der Liboriusschule durchgeführt.

Hier finden Sie die verlinkten Ergebnisse:

Elternbrief zu den Ergebnissen  und

Grafiken zu den Ergebnissen

Der LWL bedankt sich bei den Teilnehmenden.

 

3. Päckchenaktion

Auch in diesem Jahr nahm die gesamte Schulgemeinschaft der Liboriusschule an der Schuhkarton Weihnachtsaktion der „Tafel“ teil. Initiiert von der SV stellten SchülerInnen, Eltern und MitarbeiterInnen Lebensmittel und Körperpflegemittel für den guten Zweck zur Verfügung. Diese wurden durch die SchülervertreterInnen und hilfsbereite MitschülerInnen liebevoll in weihnachtlich gestalteten Schuhkartons verpackt. Anschließend konnten 36  gut gefüllte Weihnachtskartons zur „Tafel“ gefahren werden. Das sind 9 Kartons mehr als im letzten Jahr! Die SchülerInnen wurden freundlich begrüßt und ihr Engagement sehr gelobt. Die Kartons wechselten in Teamwork zwischen dem Mitarbeiter der „Tafel“ und unseren SchülerInnen durch das Weiterreichen von Hand zu Hand vom Schulbus in das Auto der "Tafel". Was bleibt ist eine große Zufriedenheit; der Weihnachtsgedanke des Teilens und Schenkens wurde in einer gemeinsamen Schulaktion gelebt und bringt vielen ärmeren Menschen in unserer Umgebung Freude. Die SV bedankt sich herzlich für die große Beteiligung und hofft – durch diesen Erfolg bestätigt und motiviert - auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr!

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Frohe Weihnachten und einen guten Start in das Jahr 2012

Dicke rote Kerzen, Tannenzweigeduft,
und ein Hauch von Heimlichkeiten
liegt jetzt in der Luft.
Und das Herz wird weit. Macht euch jetzt bereit:
Bis Weihnachten, bis Weihnachten
ist`s nicht mehr weit.

Mit diesem weihnachtenlichen Lied-Text von R. Krenzer möchten wir  allen Familien, die uns ihre Kinder anvertraut haben, auch im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Liboriusschule ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches und gesundes Jahr 2012 wünschen.

Wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung und Begleitung unserer Arbeit in diesem Jahr.

   K. Meise                                              M. Faber
  Schulleiter                                           Konrektorin

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Elmar - der bunte Elefant

Buchwoche 2012

Im Rahmen der Buchewoche haben sich die Klassen jeweils mit einem Buch oder einem Thema rund um das Buch beschäftigt.

In allen Klassen wurde emsig gearbeitet. Der Stundenplan war auf den Kopf gestellt und alles orientierte sich in den Klassen an diesem einen Thema waren u.a.:
Elmar, Herr Rund und Frau Eckig, Gruffelo, Ich will so bleiben wie ich bin, Der Froschkönig, Die Erde, Oldtimer, die Autorin "Astrid Lindgren", Schwarzlichttheater und viele andere Inhalte wurden in dieser Woche bearbeitet. Die Ergebnisse wurden am Freitag nach der großen Pause allen Klassen präsentiert.

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Selbst- Erfahrungen sammeln

Besuch von der Partnerschule

40 Jahre Liboriusschule – 400 Jahr Theodorianum – 10 Jahre Kooperation   Das Jahr 2012 verspricht mit dem Aufeinander fallen dieser drei Ereignisse ein besonders aufregendes und erlebnisreiches zu werden. Im Februar begann das Gymnasium sein Jubiläumsjahr mit einer Projektwoche. Die SchülerInnen hatten im Vorfeld die Möglichkeit, sich für eines der zahlreichen Projektthemen zu entscheiden. Eine Schülergruppe von zehn SchülerInnen, zusammengesetzt aus den Jahrgängen sechs und sieben, wollte gerne eine Woche am Unterrichtsgeschehen unserer Schule teilnehmen. Am Dienstag lernten sie Besonderheiten unserer Schulform mit ihren unterschiedliche therapeutische Fortbewegungs- und Stehhilfen, nonverbale Kommunikationsmöglichkeiten und entsprechende Hilfsmittel, Räumlichkeiten und den Tagesablauf kennen. Anschließend konnten sie in verschiedene Klassen aufgeteilt in einem doppelstündigen Unterrichtsblock Einblicke in den Unterricht gewinnen. Mittwoch verbrachten sie den Schultag in der Klasse 10. Die SchülerInnen lernten sich kennen, verglichen ihren Schultag und wurden von den LiboriusschülerInnen in Kleingruppen durch das Gebäude geführt. Die Atmosphäre wurde zusehends lockerer und immer mehr Gemeinsamkeiten wurden festgestellt. Am Donnerstag, Weiberfastnacht, lernten „die Theos“ unsere Schule dann „ziemlich jeck“, sehr lebendig und noch fröhlicher kennen: es wurde ordentlich gefeiert! Unsere Gäste bewiesen Spontanität, indem sie ein kleines Theaterstück aufführten und sich am gemeinsamen „Schul-Flash-Mob“ beteiligten. Den Abschluss dieser Woche bildete am Freitag der Gegenbesuch unserer Klasse 10 im Theodorianum. Dort wurden unsere SchülerInnen von der Projektgruppe durch ihre Schule geführt, wo die verschiedenen Projektgruppenergebnisse präsentiert wurden. Das Resümee aller Beteiligten fällt sehr positiv aus; unsere SchülerInnen präsentieren sich und ihre Lebenswelt sehr gerne. Es ist ihnen wichtig, durch diesen Umgang Berührungsängste abzubauen, Kontakte aufzubauen und Normalität trotz körperlicher Einschränkung aufzuzeigen. Durch das Sammeln dieser menschlichen Erfahrungen wurde der Horizont unserer PartnerschülerInnen sicherlich auf eine neue Art erweitert. Außerdem haben alle Jugendlichen gemeinsam viel Freude erlebt, was die beste und nachdrücklichste Art ist, unsichtbare Grenzen zu überwinden!
Die Tusch-Band

Hasi Palau

So hallt es am Donnerstag - Weiberfastnacht - durch die ganze Schule.

Am 16.02. haben viele Klassen mit einem Beitrag zu einer bunten Karnval-Sitzung in der Turnhalle beigetragen:

Es gab kleine Sketche der Klassen 5, 6a und 11 von Dick und Doof, Fritzchen und anderen Witzbolden, es gab zwei Tänze, die von Schülern der Klasse 7 und 9 eigenständig eingeübt wurden, es gab die Band der Klasse 8, die nach den Beiträgen mit Piano, Trommel und Becken jeweils einen Tusch gespielt hat. Ein kleines Theaterstück wurde von den Schülern des Gymnasiums aufgeführt. Die Klassen 10 und 11 haben mit den Gästen gemeinsam einen Schule-Flash-Mop vorgeführt.

All das konnte nur gelingen, dank der Technik gesteuert von Frau Rütten und Herrn Späther und die Kollegen, die durch das Programm geführt haben: Frau Rosenberg und Herr Werner.

 

Frohe Ostern

Beschwingt in die Ferien starten

Zum gemeinsamen Abschluss vor den Osterferien gab es ein großes Frühlingskonzert.

Unter der musikalischen Leitung von Herrn Mathias Stamm kam ein sehr buntes Programm zustande. Die Beiträge kamen von  Klassen, der Band und vor allem von vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Zur Einstimmung gab es ein afrikanisches Begrüßungslied von der Klasse 10.

Den Auftakt zur Siegerehrung machte die festliche Musik von zwei Trompeten mit : "Ode an die Freude"
 Zunächst wurden Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 und 11  mit dem Bronzenen Jugendsportabzeichen geehrt. Der Klasse 6b wurde eine Urkunde für einen gewonnenen Wettbewerb im Rahmen der politischen Bildung überreicht.

Im weiteren Verlauf gab es traditionelle und jüngere Frühlingslieder zum Mitsingen und Zuhören.
Die Jiddische Hochzeitsmusik (Klezmer) hat zum Tanzen und Klatschen eingeladen  - die Musik brachte in der Besetzung von Klarinette, Akkordeon und Gitarre eine super Stimmung in die Turnhalle.

Weitere Instrumenalstücke mit Trompeten, Akkordeon und Gitarre, E-Piano kamen zu Gehör. Jazzig wurde es zwischendrin auch als "Fly me to the Moon" im Duett gesungen und von Trompete und E-Piano begelitet wurde. Zum Ende des Programms war die von Herrn Stamm komponierte "Moon ballad" zu hören.

Bunt war das Programm auch, weil Musik aus so vielen verschiedenen Ländern vertreten war.
Da gab es zwei Schwedische Volkslieder, die von einer Landsfrau vorgetragen wurden, 2 Irische Lieder vom Duo -  Werner, ein Italienisches Frühlingslied der Klassen 6 a+b und ein selbst vertontes gesungenes Frühlingsgedicht.  

Zum Abschluss hat die Schülerband zwei neue Stücke aufgeführt. "Das Ende" - geschrieben von Shari H. und "Partytime" beide komponiert  von M. Stamm.

Um 12:55 haben alle sehr beschwingt die Pausenhalle verlassen und sind in die Ferien gestartet.

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Rollstuhluebergabe

Rollstuhlspende macht den Alltag leichter

Große Freude in der Liboriusschule

Die Freude war groß in der Liboriusschule. Im Beisein von Bürgermeister Heinz Paus übergab Dr. Bernhard Worms, stellvertretender Vorsitzender der Gold-Kraemer-Stiftung, drei Rollstühle an Kunibert Meise, Leiter der Liboriusschule. "Wir können diese Spende für unsere Kinder sehr gut gebrauchen, gerade wenn wir in der Stadt unterwegs sind erleichtert das unseren Alltag", freut sich Sabine Stecker, die leitende Therapeutin der Einrichtung. Im Namen der Schule dankten Kunibert Meise und Klaus Gräwingholt, 1. Vorsitzender des Fördervereins, der Stiftung für diese Spende.

 Die Gold-Kraemer-Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung. Sie ist das Lebenswerk des Stifterehepaares Paul R. und Katharina Kraemer. Die Inhaber der Juwelierkette "Gold Kraemer" gründeten sechs Jahre nach dem Tod ihres schwerbehinderten Sohnes 1972 die Gold-Kraemer-Stiftung. Zweck der Stiftung ist es, geistig und körperlich behinderte, arme, alte und kranke Menschen sowie bedürftige Jugendliche zu unterstützen. Diese Schwerpunkte werden ergänzt durch die Förderung von Gesundheit, Bildung, Kunst und Kultur.

Bei einem Rundgang, an dem auch Birgitta Neumann, Referentin der Stiftung, Bürgermeister Heinz Paus, Silke Rahner, stellvertretende Leiterin der Schul- und Internatsverwaltung Paderborn des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und Klaus Gräwingholt teilnahmen, stellte Schulleiter Kunibert Meise die Einrichtung vor. Die LWL-Förderschule für körperliche und motorische Entwicklung e.V. an der Steubenstraße besuchen derzeit 113 Schülerinnen und Schüler. Das Einzugsgebiet umfasst neben dem Kreis und der Stadt Paderborn die Kreise Lippe, Soest, Höxter und Gütersloh. Die Sechs bis 18jährigen sind in Klassen von etwa sieben bis 13 Schülern aufgeteilt.

Mit freundlichen Grüßen

i. A.

Jens Reinhardt

 

 

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Unter dem Meer

Ein Fest für die Sinne

Ein Fest für die Sinne Paderborn. Sebastian lacht und kreischt, wenn über ihn eine Welle her schwabbt. Dabei wird der Junge nicht einmal nass. Das türkis gefärbte Wasser trennt eine durchsichtige Plastik-Plane von seinem Gesicht. Sich selbst mit alle Sinnen zu erleben, dass ist das Ziel des Sportfestes für die Schüler mit schwersten Behinderungen. Dafür hat die Paderborner Liboriusschule die umliegenden Förderschulen mit ähnlicher Schülerschaft eingeladen mit ihren Kindern zusammen ein „Fest für alle Sinne“ zu feiern – dem Motto des Tages. Während auf dem Schulhof die Schüler den Ausblick von „Unter dem Meer“ genießen, wird in der sonnigen Turnhalle geschaukelt, gewippt und gehüpft. Der Gleichgewichtssinn und das Fühlen von Geschwindigkeit bedeutet für den Großteil der Schüler mit schwersten Behinderungen eine aufregende und spaßige Erfahrung. „Los Jens!“, feuert eine Lehrkraft den Schüler auf dem Trampolin an, der sofort wild anfängt zu hüpfen und zu lachen.  An diesem Tag sind die Schüler mit sogenannten Schwerstbehinderungen in der Schule ausnahmsweise unter sich.  Diese Schüler brauchen meist Unterstützung um ihre Umwelt wahrzunehmen, Toilettengänge erledigen zu können oder Nahrung zu sich zu nehmen. Um sich für diesen speziellen Schultag zu rüsten, haben die anderen Schüler einen freien Tag. Trotzdem sind fast genauso viele Kinder und noch mehr Erwachsene im Gebäude unterwegs. Der Einladung der Liboriusschule sind die umliegenden und befreundeten Schulen gefolgt. So kamen am Morgen die Busse sogar aus Bad Oeynhausen, Bielefeld, Oelde und der örtlichen Pauline-Schule vor die Schultür gefahren. „Die Schüler sollten die Möglichkeit haben sich ganzheitlich zu erleben. Verknüpft mit viel Spaß und Freude“, erklärt Lehrerin und Mitorganisatorin Anna Beuting und ergänzt: „Dass scheint uns auch gelungen zu sein, denn wir haben viel Lob erhalten von den Kollegen. Wir sind sehr froh, dass alles so gut geklappt hat“. Keine Selbstverständlichkeit, bei der hohen Anzahl von Sinnesstationen, die nach wochenlanger Planung aufgebaut wurden. Mit kräftigen Klanghölzern und massiven Gongs konnten sich die Schüler austoben und ihrem wilden Trommeln lauschen. Direkt nebenan, im umgestalteten Werkraum, wartete wieder das kühle Nass. In kleinen Becken wurde geplanscht, gespritzt und natürlich wieder viel gelacht. Besinnlicher ging es dagegen im Schwarzlichtraum zu. Weiß leuchtende Handschuhe und grell-schöne Blumenlandschaften sorgten für staunende Gesichter. Einen solchen Ausdruck hatten auch die zahlreichen Betreuer aufgelegt, als sie den Omi-Vista-Raum entdeckten. „Das brauchen wir auch!“, waren die spontanen Reaktionen. Dabei handelt es sich um einen Beamer, der ein Bild auf den Boden projiziert und die Bewegungen der Kinder aufnimmt und überträgt. So kann in einem künstlichen Fischteich gewischelt werden und die Tiere nehmen Reißaus. Hunderte Schauplätze laden per Mausklick zum Erleben ein. Natürlich dürfen an so einem Tag auch der Riech- und Geschmackssinn nicht zu kurz kommen. Mit leckeren Fruchtgetränken, frischem Popcorn und Pudding wurden die Schüler verwöhnt. Sie packten nach ihren Möglichkeiten auch direkt mit an. Mit kleinen Hilfsmitteln lassen sich auch schwerere Küchengerät per sanften Knopfdruck bedienen. Frisch gestärkt und mit vielen neuen (Sinnes-)Eindrücken machten sich am Mittag die rund 110 Schüler wieder auf dem Heimweg. „Unter dem Meer“: Sebastian genießt den Ausblick „unter Wasser“. Jessica schaut amüsiert zu. Viele fantasievolle Stationen hatte sich die Liboriusschule ausgedacht für ihr Sportfest für Schüle mit schwersten Behinderungen.  
Zeit, dass sich was dreht

Entlassungsfeier 2012

ZEIT. DASS SICH WAS DREHT

Dieses Schuljahr wurde es für vier Schüler der Klasse 10 „Zeit, dass sich was dreht“.

Unter diesem Leitgedanken, angelehnt an den WM Song von Grönemeyer, und ganz im Zeichen des Fußballs fand der Gottesdienst anlässlich der Schulentlassung am 22.Juni statt.

Während der Vorbereitung in der Zeit der EM fielen den elf Schülerinnen und Schülern der Klasse viele Parallelen zwischen Fußball und dem alltäglichen Leben auf, die sie in ihren Abschlussgedanken aufgriffen. Ganz nach dem Leitspruch „Elf Freunde müsst ihr sein“ erläuterten sie gemeinschaftlich den Anwesenden Mitschülerinnen und –schülern, Angehörigen und Lehrpersonen ihre Gedanken. Fußballerischen Bedeutungen von Begriffen wie Ball, Mannschaft, Trainer, Stadion, Auswechselung, gelbe Karte wurden auf ihren Lebensabschnittswechsel übertragen und durch Gegenstände und Handlungen verdeutlich, so dass es nicht langweilig wurde.

Auch die anderen Klassen beteiligten sich aktiv. Bereits im Vorfeld hatten sie Papierbälle erhalten, die sie mit Wünschen für die Entlassschüler versehen haben und während des Gottesdienstes mit dem Ausspruch eines Wunsches in einem Tor aufhängten.

Die Zeugnisübergabe fand im Rahmen einer Aufführung der Schulband statt, da sich die Entlassschüler dort mit Gitarren-, Keyboardspiel und Gesang aktiv und über Jahre sehr erfolgreich einbrachten. Nach einem jeweiligen Solo erhielten die Schüler dann unter großem Applaus ein letztes Zeugnis unserer Schule.

Für drei geht es schulisch weiter, sie haben sich zu einem Berufsorientierungsjahr entschlossen. Der Vierte im Bunde freut sich schon, seine Arbeitsstärke in einer Werkstatt für Behinderte unter Beweis stellen zu dürfen.

Mit einem gemeinsamen Frühstück ging diese stimmungsvolle Entlassung zu Ende.

An dieser Stelle wünschen wir unseren vier Ehemaligen noch einmal

alles Gute für ihren neuen Lebensabschnitt!

Schwingen und Schaukeln

Sportfest 2012

Am 5. Juli fand das Sportfest der Liboriuschule an statt. Zu Beginn gab es einen gemeinsamen musikalischen Einstieg. Besonders begrüßt wurden Schüler der Klasse 9 aus der  Hauptschule Borchen, die das Sportfest durch ihre Mithilfe tatkräftig unterstützt haben.

Anschließend wurden feierlich Seepferdchen und bronzene Schwimmurkunden überreicht.

Während viele Gruppen die Räumlichkeiten der Schule genutzt haben, sind andere zu ihren Sportstätten außerhalb der Schule gefahren.

Fliegen und Schaukeln
Massage
Omivista
Abenteuer mit dem Rollbrett
Minigolf (außerhalb)
Boulen
Schwimmen (außerhalb)
Snoezelen
Fahrrad, E-Rolli-Rollfiets Tour (außerhalb)
Reiten (außerhalb)
Fußball